Der Stadtgarten auf der Amtmann-Wiese

Einst Oberer Anger und Festplatz im Jahresverlauf Es ist wohl nur mehr Nostalgie, daran zu erinnern, dass Villingen vor 100 und mehr Jahren gleich außerhalb der Ringmauern jede Menge Platz bot, sich ausbreiten zu können. Als nach der großen Gewerbe-und Industrie-Ausstellung 1907 die sog. „Amtmann-Wiese“- einen Steinwurf vom Oberen Tor entfernt –  zum Stadtgarten wurde …

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Vom Fischen in Villingen: Der „neue Weiher“ am Sachsenwäldle

Bei historischen Berufen der Vergangenheit Villingens kann man an vieles denken: an Stadt- und Tor-Knechte, an Zapfenwirte und Wein-Kontrolleure, an Ziegel-Herren oder auch an Schwarz-Bäcker. Dass es in Villingen mal Berufsfischer gab, wie den  Mathias Riegger, ist wohl selbst dem ausgefuchsten Villinger mit Historien-Ambitionen nicht geläufig. Doch Fischer Riegger fiel eher un-ehrenhaft auf, wurde sogar …

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„Torstüble“ – über Jahrzehnte ein Haus der Tradition

Die Würfel sind längst gefallen: das historische „Torstüble“ am Riettor gibt es nicht mehr. Nach einem chinesischen Wirt, nach Jahren mit einem Griechen, nach einem Musiker-Wirt, einem studierten Posaunisten, einem Schwaben und auch zwei Italienern wird im „Torstüble“ nie mehr gewirtet. Das einstige Cafe und Restaurant, dessen Namen nahezu jeder Villinger kennt oder eben kannte, …

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Die Tüttel-Quelle an Stähelins Halde

Radler und Jogger, Schüler und Senioren kennen schon seit Jahrzehnten den direkten und schnellsten Weg nach Rietheim. Selbst der Ex-OB Manfred Matusza hatte noch um die Jahrtausend-Wende für seinen ehemaligen Wohnsitz einst schnell erkannt, wie man über die alte Rietheimer Straße hin zum und weg vom Rathaus kommt. Bis des OB‘s Schleichweg mit dem Dienstwagen …

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Am Affenberg: eine seltsame Adresse

Wer als auswärtiger Zugreisender in Villingen ankommt und nach dem ’Affenberg‘ fragt, der müsste wohl einem Befragten schon ergänzen, dass die Adresse im Wohngebiet ‚Hammerhalde‘ liege. Für den ortskundigen ‚Taxler‘ ist indes die rasche Fahrt dorthin kein Problem: schnurstracks den Kalkofen rauf in Richtung Vöhrenbacherstraße und zur Schertlestraße,  und dann vor der Loretto-Kapelle links weg. …

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Das Laible – noch lange nicht vergessen

Wer nicht schon als Villinger Kind in den 50er-Jahren am Laible Ski oder Schlitten fuhr, der kann heute dennoch wissen, was es mit dem Laible auf sich hat.  Schon im 16. Jahrhundert wird „am Löblin“ erstmals urkundlich erwähnt, heißt später Warenburger Leuble oder Leiblin (1633) und wurde schließlich zur Gemarkung „for dem leible“ (1782). Der …

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Villingens erste Bürgermeister nach 1945

 Nach 1945 beschwerliche Zeiten mit turbulenter Stadtgeschichte  Als am Tag der Besetzung der Stadt Villingen am 21.April 1945 durch französische Truppen zunächst der Fotokaufmann Walter Bräunlich kommissarischer Bürgermeister wurde, begann eine zwar „neue Zeit“ für die Bevölkerung, wohl aber auch eine mit anhaltender Not und der Verzweiflung über die Demontage maschineller Anlagen von St. Georgen …

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Villinger Jahrgang 1917/18: Als die Mädchen noch Zöpfe trugen

Von der Klosterschule für Mädchen, den Externen und den Posiealben früher Jahrgänge April 1927  – nach den Osterferien blieb für die 10-jährigen Mädchen des Geburts-Jahrgangs 17/18 eigentlich alles beim Alten. An der Mädchenschule – in quasi häuslicher Nähe zum Kloster St. Ursula – setzten sie ihren Weg in Klasse 5 der Volksschule fort. Nur wenige …

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Verschwörung 1895 ? – Wie starb Oberförster Hubert Ganter ?

Früher Tod des streitbaren Försters – Historisch ungeklärt…? Nach dem historisch bislang populärsten Forstmann der einst badischen  Stadt Villingen, Hubert Ganter, geboren am 12. 8. 1848 Rippoldsau und verstorben am 21. 6. 1895 in Villingen,  wurde ihm seiner Verdienste wegen nicht nur eine Straße gewidmet, auch ein „Ganter-Stein“ steht am Zusammenfluss von Brigach und Kirnach …

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